Immer wieder verunsichern
Medienbeiträge den
Leser/Zuhörer/Zuschauer
hinsichtlich des Einsatzes
von Erneuerbaren Energien.
Mit Aussagen, dass zum
Beispiel die Ausgaben für
Solarstrom viel zu hoch
seien, wird der Unbedarfte
entsprechend verunsichert.
Teilweise wird dabei der
Eindruck erweckt, dass
Solarstrom durch staatliche
Förderung künstlich teuer
gehalten wird. Selbst der
Bundesverband der
Verbraucherzentralen (VZBV)
bläst in seinem
Hintergrundpapier vom
12.1.2010 zum Thema
"Die künftige Förderung von
Solarstrom über das
Erneuerbare-Energien-Gesetz"
in das gleiche Horn.
Damit leistet der Verband,
gewollt oder ungewollt, den
Elektrizitätsgesellschaften
Schützenhilfe, denen
verständlicherweise mehr an
Laufzeitverlängerungen von
Kernkraftwerken und
Kohlekraftwerken liegt.
Der
Solarenergie-Förderverein
Deutschland e.V. (SFV) hat
in einer Stellungnahme vom
8.2.2010 dieses
Hintergrundpapier des VZBV
analysiert, gewertet und in
einigen Passagen richtig
gestellt.
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SFV-Stellungnahme vom
8.2.2010 |
Quelle:
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)
All diejenigen, die vor
solchen Hintergründen den
Anschein erwecken wollen,
dass erneuerbare Energien
mehrheitlich aus Kosten-
oder anderen fadenscheinigen
Gründen abgelehnt werden,
werden durch das Ergebnis
einer forsa-Untersuchung zum
Thema "Erneuerbare Energien
2009" eines Besseren
belehrt.
Diese Untersuchung wurde im
Zeitraum November 2009 bis
Januar 2010 durchgeführt.
Dem Ergebnispapier ist dann
auch auf Seite 13 zu
entnehmen, dass 3/4 der
Befragten den Ausbau von
Erneuerbaren Energien
bevorzugen und stattdessen
die Nutzung herkömmlicher
Energien wie Kohle, Gas und
Atomkraft reduziert werden
solle.
Gibt es ein deutlicheres
Zeichen für das
Umweltbewusstsein der
Deutschen?