Fragen / FAQ
 

 

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Nachfolgende Abhandlungen beruhen auf eigenem Wissen, eigenen Erfahrungen und Abhandlungen
in Fachpublikationen/Fachpresse sowie auf Informationen auf Webseiten von Fachinstitutionen und
ähnlichen Plattformen.
Bei der Formulierung und Gestaltung wurde dabei ganz besonders Wert auf  eine korrekte
Wiedergabe der Ausführungen gelegt.
Der Autor übernimmt trotzdem keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder
Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf
Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der
dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen
verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich
vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.
 

01

Allgemeine Fragen

01.0001

Warum Solarenergie?

01.0002

Gibt es Fördermittel und Kredite?

01.0003

Benötigt man eine Baugenehmigung für Solaranlagen?

01.0004

Solaranlage jetzt oder später?

01.0005
 

Erhöht sich durch eine Fotovoltaikanlage die Einschlagswahrscheinlichkeit
durch einen Blitz?

01.0006

Wird das Dach durch die Montage des Tragegestells undicht?

01.0007

Was bedeutet Azimut?

01.0008

Wie sind die Gewährleistungsmodalitäten von der EIS Solar-Energie GmbH?

02

Fotovoltaik

02.0001

Was versteht man unter Fotovoltaik?

02.0002

Was ist eine Inselanlage?

02.0003

Was ist eine netzgekoppelte Anlage?

02.0004

Wie entsteht Strom in der Solarzelle?

02.0005

Was bedeutet kWp?

02.0006

Aus welchen einzelnen Teilen besteht eine Fotovoltaik-Anlage?

02.0007

Wie hoch ist die Lebensdauer einer Fotovoltaik-Anlage?

02.0008

Muss der fotovoltaisch erzeugte Strom ins Netz eingespeist werden?

02.0009

Welche Anforderungen bestehen an den Standort einer Fotovoltaik-Anlage?

02.0010

Wie groß sollte eine Fotovoltaik-Anlage sein?

02.0011

Welche Montagefläche wird benötigt?

02.0012

Wie viel Energie produziert eine Fotovoltaik-Anlage?

02.0013

Was kostet eine Fotovoltaik-Anlage?

02.0014

Wie wird eine Fotovoltaik-Anlage steuerlich behandelt?

02.0015

Monokristalline, polykristalline oder Dünnschichtmodule?

02.0016

Muss ein Solargenerator (Modul) geerdet werden?

02.0017
 

Warum kann man keine unterschiedlichen Solarmodule in einem Strang verwenden,
bzw. warum müssen die Stränge gleich viele Module enthalten?

02.0018

Was versteht man unter MPP-Tracker?

02.0019

Was ist eine Indachmontage?

02.0020

Wie verteilt sich der Ertrag einer Fotovoltaik-Anlage auf das Jahr?

02.0021

Wie hoch sind die jährlichen Kosten für eine Fotovoltaik-Anlage?

02.0022
 

Wer ist zur Abnahme des solar erzeugten Stroms verpflichtet, Netzbetreiber
oder Stromanbieter?

02.0023

Welche Vorteile für die Umwelt bietet Fotovoltaik?

02.0024

Muss eine Fotovoltaik-Anlage gewartet werden?

02.0025

Welche Arten der Montage gibt es und für was sind sie jeweils geeignet?

02.0026

Welche Bedeutung haben Windlastzonen bei der Fotovoltaik?

02.0027
 

Was passiert mit einer Fotovoltaik-Anlage, wenn das Gebäude verkauft
oder vererbt wird ?

02.0028

Kann der Montageort für den Einspeisezähler frei gewählt werden? 

02.0029
 

Muss man generell den Inhalt der Einspeiseverträge der
Energieversorger akzeptieren? 

02.0030
 

Muss man generell ein Gewerbe anmelden, wenn selbst erzeugter Strom an den lokalen Netzbetreiber verkauft wird?

03

Wechselrichter

03.0001

Was versteht man unter dem Begriff ENS (SMA-Wechselrichter)?

03.0002

Welches ist der richtige Installationsort für den/die Wechselrichter?

03.0003

Wie bestimmt man die passende Auslegung von Solargenerator und Wechselrichter?

03.0004

Muss/darf ein transformatorloser Wechselrichter geerdet werden?

03.0005
 

Warum bringt der Wechselrichter wenig Leistung, obwohl die Module nur teilweise
verschattet bzw. eingeschneit sind?

99

In eigener Sache

99.0001

Feed back / Rückmeldung

 

01  Allgemeine Fragen

  

Warum Solarenergie?
 

o
 

Sie ist im Gegensatz zu fossilen Energieträgern oder radioaktiven Isotopen unbegrenzt
verfügbar.

o
 

Als die größte Energiequelle liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge, die etwa dem
10.000-fachen des Weltprimärenergiebedarfs entspricht.

o
 

Es kommt zu keiner Freisetzung von Feinstaub, wie z. B. Rußpartikel, oder Treibhausgasen,
wie etwa CO2.

o

Sonnenenergie ist somit unerschöpflich, sicher, sauber, umweltfreundlich und kostenlos.

o
 

Reduzierung energiepolitischer Abhängigkeiten von möglichen Krisenherden und
internationalen Konflikten, wie etwa in der Nahostregion.

o
 

Wegfall von eventuellen Preiskartellen großer Energieerzeuger, was zu freier Preisbildung
und damit niedrigeren Energiepreisen führen würde.

o

Solarenergie kann von jedem produziert werden.

o

Solarstrom wird staatlich gefördert und damit kann man richtig Geld verdienen.

o

Last, but not least: Solarstrom sorgt für eine lebenswerte Zukunft unserer Kinder.


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Gibt es Fördermittel und günstige Kredite?


Es gibt öffentliche Fördermittel von Bund, Ländern, Kommunen und teilweise von
Energieversorgungsunternehmen, die teilweise jedoch regional recht unterschiedlich gehandhabt
werden. Dazu kommen günstige Kredite von KfW, Landwirtschaftliche Rentenbank, Umweltbank
u. a. Oftmals erhalten Sie von der eigenen Hausbank noch bessere Konditionen.
Sollten Sie dennoch kein Kreditinstitut finden, welches Ihre Solar-Anlage finanzieren will, dann
sprechen Sie mit uns. Wir verfügen über genügend Kontakte zu Kreditinstituten, die dem Thema
erneuerbare Energien positiv gegenüber stehen.

Weitere, umfassende Informationen zu den Themen Förderung und Finanzierung können Sie der Web-Seite der EIS Solar-Energie GmbH entnehmen.


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Benötigt man eine Baugenehmigung für Solaranlagen?


Im Allgemeinen können Solaranlagen ohne eine spezielle Baugenehmigung installiert werden. Sie werden im Baugesetzbuch nicht erwähnt. Konflikte können jedoch mit dem Denkmalschutz auftreten, da Solaranlagen das äußere Bild eines Gebäudes verändern können und somit dieses den Anforderungen des Denkmalschutzes unter Umständen nicht mehr entspricht. Wenn Sie wissen, dass diese Besonderheit für Ihr Haus zutrifft, sollten Sie sich schon im Vorfeld um eine entsprechende Prüfung bemühen. Im Zweifelsfall liegt es immer im Ermessen der lokalen Behörde, ob auf Ihrem Haus eine Solaranlage installiert werden kann. Bei der Antragstellung ist wichtig zu belegen, dass es keine optische Beeinträchtigung gibt oder diese zumindest nicht erheblich ist. Sinnvoll ist auch anzuführen, dass mit der technischen Entwicklung Solaranlagen heutzutage bereits zur Standardausstattung eines Hauses gehören wie zum Beispiel auch Antennen, Schallschutzfenster oder Garagen. Treten doch Komplikationen auf, können Sie sich ebenfalls auf das Baugesetzbuch beziehen, denn es gehört zu den Aufgaben und Grundsätzen der Bauleitplanung, „die Belange des Umweltschutzes, auch durch die Nutzung erneuerbarer Energien“ zu berücksichtigen (§1 Abs. 5 Satz 2 Nr. 7 BauGB).


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Solaranlage jetzt oder später?


Wenn Sie sich entschlossen haben, in eine Solaranlage zu investieren, sollten Sie nicht unnötig zuwarten.
Die Technik ist ausgereift und wird in absehbarer Zeit auch keine Quantensprünge mehr erfahren.
Auch die von Vertretern der Politik oft vermutete und publizierte Annahme/Aussage, dass die Hersteller von Solarkomponenten zwangsläufig ihre Preise senken würden, wenn die Förderung von erneuerbarer Energie zurück gefahren würde, wird nicht greifen. Die Hersteller der Solarkomponenten werden nämlich nicht ihre Preise senken, solange sie dem aktuellen Preismechanismus von Angebot und Nachfrage folgend dort verkaufen, wo ihre Preise akzeptiert werden. Um Deutschland herum gibt es genügend Abnehmer für diese Produkte.
Dagegen besteht ein Trend zur Reduktion von Fördermitteln. Wurden z. B. die Sätze gem. EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) für solar erzeugten Strom bis einschließlich 2008 jährlich um 5% reduziert, so wurde vom Deutschen Bundestag im Juni 2008 für die Jahre 2009 und 2010 eine jährliche Degression von 8 % und ab 2011 von 9% beschlossen.
Je eher Sie also in eine Fotovoltaik investieren, umso höher ist der gesetzlich festgeschriebene Ertrag, den Sie innerhalb der per EEG geregelten 20 Jahre erhalten.
Und die Renditen für Fotovoltaik-Anlagen sind hervorragend. Lassen Sie sich diese Aussage durch ein Angebot von uns bestätigen.


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Erhöht sich durch eine Fotovoltaikanlage die Einschlagswahrscheinlichkeit durch einen Blitz?


Nein, dies ist nicht der Fall. Nach Angabe der Versicherungsgesellschaften konnte bisher nicht nachgewiesen werden, dass sich durch eine Fotovoltaik- Anlage die Einschlagswahrscheinlichkeit durch einen Blitz erhöht.


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Wird das Dach durch die Montage des Tragegestells undicht?


Nein, da bei einem Pfannendach immer nur einzelne Ziegeln entfernt werden. Die Dachhaken werden auf den Dachsparren aufgeschraubt, die jeweilige Dachziegel im Bereich des Dachhakens leicht ausgefräst und nach dem Wiedereinsetzen der Dachziegel ragt lediglich der Dachhaken hervor, auf den dann das Montagegestell aufgeschraubt wird.
Beim Flachdach dagegen werden zum Schutz der Dachhaut die Montagegestelle z. B. mit Bautenschutzmatten unterfüttert. Die Gestelle selbst werden dann mit Kies oder Betonplatten zum Schutz gegen Windlasten beschwert.
Neben geschilderten Montage-Methoden gibt es noch eine Reihe anderer, speziell auf die einzelnen Dachtypen zugeschnittenen Montagesystem, die aber so konzipiert sind, dass die Dichtigkeit des Daches gewährleistet ist.
Für Spezial-Montagen greifen wir ferner auf ein Metallbau-Unternehmen zurück; für die Sicherstellung  der Dichtigkeit bei solchen Sonderkonstruktionen sorgt der Dachdecker.


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Was bedeutet Azimut?


Ein wesentlicher Faktor bei der Ermittlung des Ertrags einer Fotovoltaik-Anlage ist der sogenannte Azimutwinkel. Dieser gibt an, wie groß die Abweichung der Fotovoltaik - Module im Bezug zur Ost-West-Ausrichtung von der Südausrichtung ist. Sind die Fotovoltaikmodule genau gegen Süden ausgerichtet, beträgt der Azimutwinkel 0 Grad. Wenn die Ausrichtung mehr gegen West geht, bekommt der Azimutwinkel ein positives Vorzeichen. Tendiert die Ausrichtung mehr gegen Ost, wird das Vorzeichen des Azimutwinkels negativ. Beispiel: Ausrichtung der Fotovoltaikmodule genau gegen West entspricht +90 Grad und eine Ausrichtung genau gegen Ost entspricht -90 Grad.


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Wie sind die Gewährleistungsmodalitäten von der EIS Solar-Energie GmbH?


Generell bieten wir Ihnen 2 Jahre Gewährleistung. Allerdings bei Komponenten mit längerer Herstellergarantie (z. B. Wechselrichter) gilt selbstverständlich diese längere Garantie.


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02  Fotovoltaik

 

Was versteht man unter Fotovoltaik?


Unter Fotovoltaik oder Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie. In der Regel (Ausnahme Inselanlage) wird der so erzeugte Gleichstrom mittels Wechselrichter in handelsüblichen Wechselstrom umgewandelt.


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Was ist eine Inselanlage?


Bei Inselanlagen müssen die Unterschiede zwischen Verbrauch und Leistungsangebot der Fotovoltaikanlage durch zusätzliche Energiespeicher ausgeglichen werden. Beispielsweise um elektrische Verbraucher auch während der Nachtstunden oder bei ungenügender Sonneneinstrahlung betreiben zu können. Die Speicherung erfolgt aufgrund der kleinen Leistungen meistens über einen Gleichspannungszwischenkreis mit Akkumulatoren, welche die elektrische Leistung bei Bedarf den Verbraucher abgeben können.
Die "typische" kleine Inselanlage besteht aus Solar-Modul, Laderegler und Akkumulator. Sollen neben Gleichstrom-Verbraucher auch Wechselstrom-Verbraucher über die Inselanlage gespeist werden bedarf es zusätzlich eines Wechselrichters.

Inselanlagen sind i. d. R. nur da sinnvoll, wo ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz nicht möglich ist oder wegen langer Leitungswege und den damit verbundenen hohen Anschlusskosten nicht lohnt.

Detaillierte Darstellung der Funktionsweise einer Inselanlage


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Was ist eine netzgekoppelte Anlage?


Eine netzgekoppelte Anlage ist an einem großen eigenständigen Netz (typischerweise am öffentlichen Stromnetz) angeschlossen und speist die elektrische Energie dort ein. Diesen Betrieb nennt man auch Netzparallelbetrieb. Die Einspeisung der Solarenergie in das Stromnetz erfordert  die Wandlung des solar erzeugten Gleichstroms in Wechselstrom mittels eines Wechselrichters.
Per Gesetz (EEG) ist geregelt, dass der zuständige Energieversorger den solar erzeugten Strom für die Dauer von 20 Jahren (zzgl. der Zeit des laufenden Jahres der Inbetriebnahme der Fotovoltaikanlage) zu einem festen Satz abnehmen muss.

Detaillierte Darstellung der Funktionsweise einer netzgekoppelten Anlage


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Wie entsteht Strom in der Solarzelle?


Der Prozess, der in einer Solarzelle abläuft, nennt sich photovoltaische Umwandlung - die Umwandlung von Licht in Elektrizität. In diesem Zusammenhang wird häufig die Abkürzung "PV" verwendet, die von dem englischen Wort "photovoltaic" abgeleitet wird. Der Prozess der photovoltaischen Umwandlung beruht darauf, dass Elektrizität zwischen zwei nicht identischen Halbleitern fließt, wenn diese miteinander in Kontakt gebracht und Lichtstrahlen ausgesetzt werden.
Die am häufigsten verwendete Solarzelle besteht aus Silizium. Silizium ist ein Halbleiter, das auf der Erde in großen Mengen vorkommt, denn der Grundstoff ist Sand. Das Silizium in den Solarzellen besteht aus zwei verschiedenen präparierten Schichten. Die eine Schicht enthält eine geringe Menge Phosphor und die andere eine geringe Menge Bor. Zwischen diesen beiden Schichten befindet sich eine Trennschicht. Auf der Vorderseite der Zelle sind dünne Kontaktbahnen angebracht und auf der Rückseite der Zelle eine dünne Metallschicht (meistens aus Silber oder Nickel). Unter dem Einfluss von Licht werden in der Solarzelle Elektronen gelöst und es entsteht ein Spannungsunterschied zwischen dem "Minuspol" (dem Kontakt auf der Vorderseite) und dem "Pluspol" (der Rückseite der Zelle). Hierdurch fließt ein elektrischer Strom. Für das Auslösen des photovoltaischen Prozesses ist nicht unbedingt direktes Sonnenlicht erforderlich. Solarzellen erzeugen auch an bewölkten Tagen Elektrizität.


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Was bedeutet kWp?


Wp bzw. kWp (gesprochen: (Kilo)watt piek) ist die Maßeinheit für die maximale Leistung, insbesondere für die höchste elektrische Leistung, die ein Gerät umsetzen kann. Der Begriff setzt sich zusammen aus der Einheit Watt und dem englischen Wort peak für Spitze.
In der Fotovoltaik ist diese Maßeinheit zur Kennzeichnung der genormten elektrischen Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Solarmoduls gebräuchlich. Es handelt es sich dabei um die abgegebene elektrische Leistung bei standardisierten Testbedingungen.
Die Spitzenleistung eines kWp, die natürlich von der Sonneneinstrahlung abhängig ist, wird in unseren Breiten in den Sommermonaten mittags bei wolkenfreiem Himmel erreicht.

Um die bestmöglichen Ergebnisse mit einer Fotovoltaik-Anlage zu erreichen verwendet die
EIS Solar-Energie GmbH ausschließlich hochwertige Einzelkomponenten, die perfekt
aufeinander und an die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt sind.


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Aus welchen einzelnen Teilen besteht eine Fotovoltaik-Anlage?
 

o
 

Solar-Module (poly- oder monokristallin, Dünnschicht), in denen eine bestimmte Anzahl von
Solarzellen elektrisch verschaltet sind.

o

Montagegestell in verschiedensten Varianten (inkl. Befestigungsmaterial)

o

Wechselrichter mit, sofern nicht bereits integriert, sep. DC-Trennschalter

o

Solarkabel mit den zugehörigen Steckern und Buchsen

o

Stromzähler (bei netzgekoppelten Anlagen)


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Wie hoch ist die Lebensdauer einer Fotovoltaik-Anlage?
 

o

 

Die Hersteller der Module geben eine Produktgarantie zwischen 2 bis zu 6 Jahren
und in der Regel eine Garantie für 90% der Leistung zwischen 10 und 12 Jahren, eine Garantie
für 80% der Leistung für 25 Jahre.

o

 

Montagegestelle, welche die EIS Solar-Energie GmbH einsetzt/vertreibt, bestehen aus
wetterfestem und stabilem Aluminium und Edelstahl und können deswegen eine sehr
hohe Lebensdauer aufweisen.

o


 

Die von uns angebotenen Wechselrichter verfügen im Standard bereits über eine fünfjährige
Garantiezeit, die gegen Aufpreis auf 10 Jahre verlängert werden kann. Ein Hersteller gewährt
im Standard bereits eine Garantiezeit von 8 Jahren und bietet, gegen Aufpreis, eine
Verlängerung bis zu 20 Jahren an.

o
 

Das Solarkabel ist UV-beständig und verkraftet mühelos Temperaturen zwischen -40° C bis
zu +85°C (bei einem Hersteller sogar bis zu +140° C)

Aufgrund dieser angebotenen Qualität der einzelnen Komponenten ist es nicht abwegig, wenn bereits heute in Fachkreisen der Fotovoltaik-Anlage eine technische Lebenserwartung von 30 Jahren zugestanden wird.


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Muss der fotovoltaisch erzeugte Strom ins Netz eingespeist werden?


Natürlich nicht. Der Strom kann auch im eigenen Haushalt verbraucht und nur der Überschuss ins öffentliche Netz eingespeist werden. Ein solches Vorgehen wäre allerdings wirtschaftlich nicht vertretbar, da Stand 2008 der örtliche Energieversorger für jede eingespeiste kWh (Kilowattstunde) Ihnen 46,75 Cent vergüten muss, während Sie selbst noch nicht einmal die Hälfte davon an den Energieversorger für die verbrauchte kWh zahlen müssen.

Neu ab 2009:

Anstelle der Vergütung bei Einspeisung von Solarstrom in das Versorgungsnetz (2009: 43,01 Cent je kWh bei Anlagen bis 30 kW) kann nach § 33 Abs. 2 EEG 2009 für Strom aus Fotovoltaik-Anlagen bis einschließlich einer installierten Leistung von 30 kW bei Inbetriebnahme im Jahr 2009 eine Vergütung von 25,01 Cent je Kilowattstunde verlangt werden, wenn von der neuen Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, erzeugten Solarstrom selbst zu verbrauchen.

Weitere Angaben siehe auch unter  


und im Griff Branchen-News unter Datum 1.3.2009 und 3.5.2009.


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Welche Anforderungen bestehen an den Standort einer Fotovoltaik-Anlage?
 

o
 

Generell ist jedes Dach mit einer Ausrichtung zwischen Ost - Süd und West geeignet für die
Betreibung einer Fotovoltaik-Anlage.

o



















 

Die optimale Modul-Ausrichtung dabei ist Süden, verbunden mit einer Dachneigung
zwischen 28 und 30°.
Die einzelnen Werte können auch folgender Grafik entnommen werden:

o


 

Eine Abweichung nach Süd-Ost bzw. Südwest und/oder einer Dachneigung zwischen 25 und 50° verringert den Energievertrag nur geringfügig.
Dagegen können Verschattungen, die über längere Zeit beispielsweise vom Nachbarhaus oder einem größeren Baum ausgehen, den Ertrag schon stärker vermindern.


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Wie groß sollte eine Fotovoltaik-Anlage sein?


Da über das EEG die Einspeisung von solar erzeugtem Strom in das öffentliche Stromnetz geregelt ist, richtet sich die Größe einer Anlage nicht zwangsläufig nach dem eigenen Stromverbrauch, sondern nach den vorhandenen Ressourcen (Dachfläche und Kapitaldecke).
Hinsichtlich finanzieller Betrachtung sollte die Leistung der Anlage jedoch nicht kleiner als 4 kWp sein, weil ansonsten der Preis je kWp relativ hoch ist. Der Grund liegt darin, dass bei der Installation einer Fotovoltaik-Anlage fixe Kostenblöcke vorhanden sind, die anfallen, egal wie groß die Anlage ist (wie z.B. Gerüst, Grundtätigkeiten des Elektrikers).


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Welche Montagefläche wird benötigt?


Das hängt erst einmal vom Dach ab. Bei einer Dachneigung ab etwa 15° und einer Ausrichtung West / Süd / Ost kann auf eine Aufständerung verzichtet werden. In diesem Fall muss je kWp mit einer Montagefläche von 7,5 m² bis 10 m² je kWp gerechnet werden. Dieser Wert variiert jedoch in Abhängigkeit von Außenmaß und Leistung des montierten Moduls.
In Fällen dagegen, wo aufgeständert werden muss (Flachdach, ungünstige Dachausrichtung, zuwenig Dachneigung) muss die erwähnte Montagefläche mit dem Faktor von etwa 2,4 bis 2,5 multipliziert werden.
Diese Angabe ist aber nur grob. Den genauen Bedarf an Montagefläche können wir Ihnen nach Besichtigung der vorgesehenen Dachfläche nennen.


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Wie viel Energie produziert eine Fotovoltaik-Anlage ?


Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Zum einen besteht eine Abhängigkeit von den eingesetzten Solar-Komponenten als solches (Qualität), vom Zusammenspiel dieser Komponenten (Wechselrichter und Module) und von Dachneigung und Dachausrichtung. Andererseits spielt auch eine wichtige Rolle, wo sich die Anlage regional befindet (Sonnentage).
 

Exemplarisch können Sie vorliegender Datei die regionale Sonneneinstrahlung für den Monat Juni 2005 entnehmen, für die Region Mannheim 187 kWh je m².

Für die Ermittlung der voraussichtlichen Erträge einer Fotovoltaikanlage legen wir im Rahmen der Angebotskalkulation u. a. diese Sonneneinstrahlungsdaten von 20 Jahren, natürlich regional bezogen,  zugrunde.
Als Faustregel gilt in Süddeutschland  pro Jahr ein Energieertrag  zwischen 800 und 970 kWh pro kWp installierter Leistung.

Bei einer 5 kWp-Anlage bedeutet dies, bei einem Vergütungssatz von 46,75 Cent (gem. EEG für 2008), eine Jahresvergütung durch den örtlichen Energieversorger zwischen € 1.870,-- uns € 2.267,--.


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Was kostet eine Fotovoltaik-Anlage?


Auch diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, sondern hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Da wären zum einen die Komponenten, bei denen u. a. die Frage zu beantworten wäre, wo die Prioritäten des künftigen Anlagenbetreibers liegen.
Ist es der Preis, der Zeitpunkt des break even oder spielen auch persönliche Präferenzen eine Rolle?
An dieser Stelle sei ein kleiner Vergleich erlaubt. Sowohl mit einem VW Polo als auch mit einem Porsche (das soll keinerlei Wertung des jeweiligen Fahrzeugs sein) kann man sich fortbewegen. Dem einen genügt die Tatsache, dass man sich fortbewegen kann. Der andere legt wiederum mehr Wert auf Prestige, Komfort und Power unter der Motorhaube.
Ähnlich verhält es sich auch bei der Betrachtungsweise hinsichtlich Fotovoltaik-Anlagen. Dazu kommen noch regionale Unterschiede hinsichtlich Lohnkosten (Montage). Ferner gibt es Kostenblöcke, die anfallen, egal ob die Anlage groß oder klein ist (z. B. Gerüst).
Das wiederum bedeutet, dass, je größer die Anlage, desto geringer ist der Preis je kWp.
Aufständerung oder Indach-Montage verteuert die Anlage sowieso und und und.....

Am besten Sie sprechen mit uns, der EIS Solar-Energie GmbH, und lassen sich individuell auf Basis Ihres Anwesens und Ihrer speziellen Vorstellungen von uns ein Angebot erstellen.
Sie werden es nicht bereuen!


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Wie wird eine Fotovoltaik-Anlage steuerlich behandelt?


Wenn 50% und mehr vom erzeugten Solarstrom eingespeist werden, sind Sie als Betreiber umsatzsteuerpflichtig. Also bei netzgekoppelten Anlagen in den meisten Fällen. Bei weniger als 16.250 Euro Jahresumsatz können Sie sich jedoch freiwillig von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen, verzichten damit aber auch auf Vorteile des Vorsteuerabzugs.
Wenn Sie als umsatzsteuerpflichtig gelten, müssen Sie 19% Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. Die Einspeisevergütung ist nach EEG jedoch ein Nettobetrag, was bedeutet, dass Sie vom Netzbetreiber der Ihre Vergütung zahlt zusätzlich die Mehrwertsteuer bekommen (z.B. 46,75 Cent + 19% MWSt.). Diese MWSt wird per Umsatzsteuererklärung dann ans Finanzamt weitergereicht.
Es scheint also weder Vor- noch Nachteile zu geben. Vorteile gibt es jedoch aber doch, und nicht zu wenige! Sie haben nämlich nun außerdem das Recht, von Ihren Ausgaben alle geleisteten Mehrwertsteuern vom Finanzamt zurückerstattet zu bekommen - also Anlagen- und Betriebskosten.
Und da wäre schon einmal die Mehrwertsteuer beim Kauf der Anlage. Bei einem Netto-Kaufpreis von € 30.000 würden Sie den MWSt-Anteil in Höhe von € 5.700,-- vom Finanzamt zurück erstattet bekommen.

Seit 2008 besteht für  Fotovoltaik-Anlagen nur noch die Möglichkeit der linearen Abschreibung. Bei der linearen Abschreibung können 20 Jahre lang jährlich 5% der Anschaffungskosten abgesetzt werden. (Einnahmen aus der Einspeisung stehen Ausgaben in Höhe von 1/20 der Anschaffungskosten jährlich und der sonstigen Ausgaben gegenüber.)
Steuerlich absetzbare Ausgaben dabei sind sind z. B.:
   °  Abschreibung der Investition inkl. Planungskosten
   °  Zählermiete
   °  Versicherungen
   °  Reparaturen
   °  Kontoführung
   °  Zinsen
   °  Steuerberater
   °  sonstige Betriebskosten


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Monokristalline, polykristalline oder Dünnschichtmodule?

Die am häufigsten eingesetzten Solarzellen haben als Grundmaterial Silizium.
Diese wiederum werden im Wesentlichen nach folgenden drei Kategorien unterschieden:

o





 

Die ersten eingesetzten Solarzellen waren monokristallin (einkristallin). Ein Modul mit
monokristallinen Zellen weist, vom Nachteil eines aufwändigen und teueren
Herstellungsprozesses einmal abgesehen, eine Reihe von Vorteilen auf. Das
Herstellungsverfahren unterliegt seit Jahrzehnten einer kontinuierlichen Optimierung und
ist daher ausgereift. Das Modul verhält sich auch unter extremen Bedingungen langzeitstabil
und hat einen sehr guten Wirkungsgrad. Dies alles macht es zum Klassiker unter
den Solarmodulen.

o

 


 

Die Motivation zur Entwicklung polykristalliner (vielkristalliner) Zellen liegt in der Reduzierung
der Herstellungskosten bei gleichzeitig ähnlichen Eigenschaften, wie sie die monokristalline
Zelle aufweist. Aufgrund der relativ kurzen Energierücklaufzeit (Zeit, über die eine
Energieerzeugungsanlage betrieben werden muss, bis die für die Herstellung aufgewendete
Energie wieder "erzeugt" worden ist.) bringen polykristalline das günstigste
Preis-Leistungs-Verhältnis.

o


 

Dünnschichtmodule haben den Vorteil, dass sie gegenüber polykristallinen bzw. monokristallinen Modulen kaum Energieverlust bei Teilverschattung haben. Der Nachteil ist (noch), dass Dünnschichtmodule zur Erreichung der gleichen Leistung mehr Montagefläche benötigen als poly- oder monokristalline Module.


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Muss ein Solargenerator geerdet werden?


Vorausgesetzt alle installierten Komponenten (Solarkabel, Solarmodule) sind in Schutzklasse II ausgeführt (doppelt isoliert) und es befindet sich auf dem Dach keine Blitzschutzanlage, ist aktuell (Stand Juni 2008) keine Vorschrift bekannt, die eine Erdung des Solargenerators zwingend vorschreibt. Sollte sich in unmittelbarer Nähe der Fotovoltaik-Anlage jedoch eine Blitzschutzanlage befinden, so muss die Fotovoltaik-Anlage in das bestehende Blitzschutzkonzept eingebunden werden.
Da jedoch trafolose Wechselrichter generell ein Potentialausgleich des Fotovoltaik-Gestells verlangen und andererseits dieser in Fachkreisen dringend empfohlen wird, beinhalten die Angebote der EIS Solar-Energie GmbH automatisch einen solchen Potentialausgleich, nicht zuletzt deswegen, um im Schadensfall der Versicherung ein Argument zu nehmen, einen durch Blitz verursachten Schaden in der Fotovoltaik-Anlage nicht abwickeln zu müssen.


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Warum kann man keine unterschiedlichen Solarmodule in einem Strang verwenden, bzw. warum müssen die Stränge gleich viele Module enthalten?


Da unterschiedlich lange Stränge auch unterschiedliche MPPs (Maximum Power Point) haben,
würde ein Missmatching auftreten, da der Wechselrichter nur über einen MPP-Tracker verfügt.
Das heißt, der PV- Generator würde nicht im optimalen Bereich betrieben werden, was eine
Ertragsminderung zur Folge hätte.
Jedoch, keine Regel ohne Ausnahme: Die Multistring-Wechselrichter von z.B. SMA lösen auch
dieses Problem. Multistring-Wechselrichter haben mehrere Eingangsstufen mit jeweils eigenem
MPP-Tracker. Sie arbeiten auf einer gemeinsamen meist trafolosen Endstufe. Die
Eingangsspannungen und die Generatorleistung der Eingangsstrings können
deshalb unterschiedlich sein.


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Was ist eine Indachmontage?


Fotovoltaik-Anlagen, die in einem Dach integriert werden, sind besonders gut für Gebäude geeignet, die neu gebaut werden und ein Schrägdach haben. Zwar wirkt eine Fotovoltaik- Anlage, die in einem Dach eingebaut ist sehr elegant, aber viele Fotovoltaikmodule erreichen bei dieser Art der Installation im Gegensatz zur Auf-Dach-Montage einen geringeren Wirkungsgrad. Fotovoltaikanlagen, die in einem Flachdach integriert sind, haben auf Grund des ungünstigen Einstrahlungswinkels zur Sonne und fehlender oder verringerter Hinterlüftung entsprechend niedrigere Erträge. Außerdem sind Material- und Montagekosten bei einer Indachmontage teuerer als bei der "herkömmlichen" Aufdachmontage. Ein weiterer Nachteil einer Fotovoltaik-Anlage, die in einem Flachdach integriert ist, stellt der Selbstreinigungseffekt durch Niederschlag dar, denn im Gegensatz zu einem Schrägdach, wo das Regenwasser problemlos den Dreck herunterspült, staut sich dieser dort an und es kann zu Algenbewuchs kommen.


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Was versteht man unter MPP-Tracker?


MPP-Tracker nennt man die Steuerung, die den maximalen Leistungspunkt als Produkt zwischen Strom und Spannung eines Solargenerators sucht und während des Betriebs ständig ermittelt und die entsprechende Arbeitsspannung einregelt.


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Wie verteilt sich der Ertrag einer Fotovoltaik-Anlage auf das Jahr?


Diese Frage kann auch nicht so einfach beantwortet werden, da sie zum einen von den Faktoren zur generellen Ertragsermittlung abhängt und zum anderen vom Standort  der Fotovoltaik-Anlage.
Deshalb soll an dieser Stelle exemplarisch der Ertragsverlauf p. a. für folgende Musteranlage aufgezeigt werden:
   °  Standort Mannheim
   °  Leistung 6 kWp
   °  Dachneigung 30°
   °  Ausrichtung Süd, Azimut Null
   °  Ermittlung der Werte Mitte Juni 2008
   °  Ertrag 962,4 kWh/kWp        in Summe für das Jahr   5.774 kWh/a


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Wie hoch sind die jährlichen Kosten für eine Fotovoltaik-Anlage?

Da eine Fotovoltaik-Anlage quasi wartungsfrei ist fallen in der Regel nur folgende Eventualkosten pro Jahr an:

o



 

Die Energieversorger verlangen, wenn der Zähler von diesen gestellt wird, i. d. R. eine
Zählermiete, die bei etwa € 70,-- bis € 80,-- pro Jahr liegt. Aus diesem Grund bietet die
EIS Solar-Energie GmbH automatisch in Ihren Angeboten einen Zähler mit an,
der sich bereits nach ca. 2 Jahren wieder amortisiert hat und erst nach 10 Jahren
ausgetauscht werden muss.

o


 

Für eine Solar-Allgefahren-Versicherung müssen bei einer Anlagengröße von 5 kWp
etwa € 80,-- pro Jahr veranschlagt werden.
Unsere Angebote beinhalten allerdings diese Versicherung bereits für die ersten 2 Jahre
nach der Übergabe der Anlage.

o
 

Eine generelle Wartung der Fotovoltaik-Anlage ist nicht nötig. Sicherheitshalber sollte
jedoch eine jährliche Rücklage von € 100,-- eingeplant werden.


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Wer ist zur Abnahme des solar erzeugten Stroms verpflichtet, Netzbetreiber oder Stromanbieter?


Der Netzbetreiber ist gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Stromnetzes zuständig,
der Stromversorger hingegen für die Lieferung des Stroms. Häufig sind Netzbetreiber und
Grundversorger identisch, insbesondere wenn es sich um ein Stadtwerk handelt. Generell
aber ist es möglich, einen Stromanbieter ohne eigenes Verteilnetz als Strom-Lieferanten zu
wählen. Dieser zahlt an den Netzbetreiber ein Netznutzungsentgelt.
Aber auch diese Konstellation, dass Netzanbieter und Stromanbieter zwei unterschiedliche
Energieversorgungsunternehmen sind ist ganz klar durch das EEG
(Erneuerbare Energien Gesetz) geregelt:

Netzbetreiber sind verpflichtet, den gesamten angebotenen Strom aus Erneuerbaren Energien
und aus Grubengas unverzüglich vorrangig abzunehmen, zu übertragen und zu verteilen.


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Welche Vorteile für die Umwelt bietet Fotovoltaik?

 

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Soziale Verträglichkeit

 

Fotovoltaik birgt die Hoffnung, dass aufgrund der dezentralen Erzeugung mit einer geringen Energiedichte eine große Akzeptanz in der Bevölkerung zu erwarten ist. Die Energie wird dort erzeugt, wo sie benötigt wird; hohe Überlandverluste fallen somit weg.
Aufgrund der ausreichend zur Verfügung stehenden freien Flächen auf Dächern oder an Fassaden ist auch bei massenhafter Verbreitung kaum Landschaftsverbrauch nötig. Die Erzeugung ist lautlos und ungefährlich.

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Nachhaltigkeit

 

Die Nutzung der Energiequelle Sonne stellt eine sehr langfristige Perspektive dar. Sie wird über Jahrmillionen kontinuierlich zur Verfügung stehen und ist in den meisten Ländern der Erde zugänglich. Durch sie finden auf der Erde keine massiven chemischen oder physikalischen Vorgänge statt, die zu unabsehbaren Änderungen in der Umwelt führen.

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Schadstoffemissionen

 

Einen Gradmesser für die Beurteilung von Schadstoffemissionen für die Fotovoltaik stellt die
Kohlendioxid (CO2)-Bilanz für Herstellung, Installation, Betrieb und Entsorgung einer
kompletten Anlage dar.
Sie fällt im Vergleich zum konventionellen Kraftwerkmix positiv aus, weil im Betrieb keine Schadstoffe anfallen. Nach etwas 5 Jahren hat die Anlage die Schadstoffmenge, die für Herstellung, Installation und Entsorgung anfällt, wieder wettgemacht.
Eine 1kW-Fotovoltaik-Anlage erspart der Umwelt jährlich etwa 800 kg Kohlendioxid.


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Muss eine Fotovoltaik-Anlage gewartet werden?


Solarstromanlagen arbeiten nahezu wartungsfrei. Die Betriebs- und Wartungskosten für
Fotovoltaik-Anlagen sind deshalb sehr gering. Die wichtigste Arbeit ist das regelmäßige
Ablesen des Stromzählers, damit Sie eine Störung, so selten diese in der Praxis auch auftritt,
frühzeitig erkennen. Staub und Schmutz auf den Solarmodulen werden i. d. R. in
ausreichendem Maße durch Schnee und Regen entfernt. Besonders grobe Verschmutzungen
(z.B. bei Laub und Vogelkot), die eine echte Teilbeschattung der Anlage verursachen,
sollten möglichst schnell entfernt werden.


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Welche Arten der Montage gibt es und für was sind sie jeweils geeignet?


Fotovoltaikmodule lassen sich auf nahezu allen Dachformen installieren. Geschickt eingebaut sind sie ein echter Blickfang – das Gebäude wird aufgewertet. Zur Auswahl stehen vier Möglichkeiten der Modulmontage.

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Aufdachmontage

 

Bei der Aufdachmontage von Solaranlagen wird der Solarkollektor oder das Solarmodul mittels spezieller Montagesätze aus verzinktem Stahl, Aluminium oder Edelstahl etwa 5 bis 15 Zentimeter über der Dacheindeckung installiert. Die Montageschienen werden mit Dachhaken auf den Dachsparren befestigt.

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Indach-Montage

 

Bei der Indach-Montage von Solaranlagen wird der Solarkollektor oder das Solarmodul in die vorhandene Dacheindeckung von geneigten Dächern integriert. Die Indach-Montage ist unter ästhetischen Gesichtspunkten meist die ansprechendere Variante. Nachteil der Dachintegration von Solarmodulen zur Stromerzeugung ist die schlechtere Hinterlüftung, was zu einem Minderertrag des erzeugten Solarstroms führen kann. (Die Module habe einen höheren Wirkungsgrad je kühler sie sind.)
Bei der Nachrüstung einer Solaranlage in bestehende Gebäude mit Schrägdächern ist eine Aufdachmontage preisgünstiger als eine Indach-Montage, da die bestehende Ziegeleindeckung nur an wenigen Punkten durchbrochen wird, ohne die Dichtigkeit des Daches zu gefährden.

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Freiaufstellung

 

Die Verankerung eines Solarmoduls bzw. Kollektors im Boden gestaltet sich teilweise einfacher als auf dem Dach – die Montage geht schneller, Wartung und Reinigung sind einfacher. Das Modul bzw. der Kollektor wird auf ein Fundament geschraubt. Dabei muss insbesondere bei Fotovoltaikanlagen ein ausreichend großer Abstand zum Boden beachtet werden, damit keine Pflanzen die untere Modulreihe beschatten. Laut Erneuerbare Energien Gesetz müssen verschiedene rechtliche Belange bei Freiflächen-Fotovoltaikanlagen beachtet werden.

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Fassadenintegration

 

Die Fassadenintegration von Solaranlagen bietet sich vor allem bei großflächigen Büro- und Industriegebäuden sowie Mehrfamilienhäusern an ("Energiefassaden"). Einige Solarmodulhersteller in Deutschland haben dafür maßgeschneiderte, lichtdurchlässige Solarmodule im Angebot, die jedoch verhältnismäßig teuer sind.


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Welche Bedeutung haben Windlastzonen bei der Fotovoltaik?


Besonders im Bereich Freiaufstellung oder Aufständerung der Module (ab einer gewissen Gebäudehöhe) machen die Hersteller oftmals Art und Umfang der sicheren Montage bzw. Beschwerung des Montagesystems von der am Montageort vorliegenden Windlastzone abhängig.
Der Großraum Mannheim liegt diesbezüglich in der günstigsten Zone.
 

Windlastzonen in Deutschland


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Was passiert mit einer Fotovoltaik-Anlage, wenn das Gebäude verkauft
oder vererbt wird ?


Der Einspeisevertrag mit einem Energie-Versorger bezieht sich auf die Anlage, und nicht auf
Personen.  D. h. dass Rechte und Pflichten auf einen Dritten (möglichen Käufer bzw. Erben)
übertragen werden können. Die entsprechende Regelung beinhaltet sogar die Möglichkeit der
Demontage der Anlage und Montage auf einem anderen Anwesen (natürlich unter Einhaltung
der örtlichen Gegebenheiten/EVU-Zuständigkeiten).
Auf jeden Fall ist, da durch das EEG die Abnahmeverpflichtung des Energieversorgers für
20 Jahre geregelt ist, die Montage einer Fotovoltaik-Anlage eine Wert-steigernde Maßnahme,
die bei einem möglichen Verkaufspreis auch entsprechend berücksichtigt werden kann.


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Kann der Montageort für den Einspeisezähler frei gewählt werden?


Bei den uns bekannten Energieversorgern gilt (Stand Juni 2008) die Vorgabe, dass der Zähler für
die Fotovoltaik-Anlage beim Hausanschluss montiert sein muss
(geregelt durch TAB, Technische Anschlussbestimmungen).


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Muss man generell den Inhalt der Einspeiseverträge der Energieversorger akzeptieren?

Wie in jedem anderen Vertrag auch entstehen aus einem Vertrag Rechte und Pflichten für beide
Vertragsparteien und nicht jede Formulierung muss akzeptiert werden.
Nachfolgend einige Inhalte von Einspeiseverträgen, die nach geltender Rechtsauffassung nicht
akzeptiert werden müssen:
 

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Wenn die "Allgemeinen Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden
(AVBEltV)" Bestandteil des Einspeisevertrags sind, so ist dieser Passus ungültig, da
diese Verordnungen mit Wirkung vom 8. November 2006 bereits außer Kraft
gesetzt wurden.

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Eine Aufrechnungsklausel, mit denen Netzbetreiber hohe Mess-, Abrechnungs-, Blindstrom-
und Versorgungskosten auf den Anlagenbetreiber abwälzen wollen ist gem.
EEG (Stand Juli 2008), § 12, Absatz 4 unzulässig.

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Auch die einseitige Haftungsbegrenzung unter Bezugnahme auf die
Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) zugunsten des Netzbetreibers muss
nicht akzeptiert werden.

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Wenn der Netzbetreiber entgegen anderslautender Regelung im EEG, den Anspruch erhebt, die
Messeinrichtung (Zähler) zu stellen, muss dies nicht akzeptiert werden.
Das EEG begründet das ausschließliche Messrecht des Anlagenbetreibers für die gelieferte und
die bezogene elektrische Arbeit (§ 13 Absatz 1 Satz 1 EEG)

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Eine Regelung, wonach der Netzbetreiber beim Ausfall seines Netzes  in keinem Fall
schadensersatzpflichtig ist, sollte nicht akzeptiert werden.

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Eine Regelung, wonach der Netzbetreiber außerdem unter bestimmten Voraussetzungen
berechtigt seinsoll, für den Bezug von Blindleistung die Einspeisevergütung  pauschal
um einen Prozentsatz x reduzieren zu können, ist nicht akzeptabel, da allein der Netzbetreiber
für die Kompensation des Blindstroms verantwortlich ist
(OLG Hamm, Urteil vom 12.9.2003, Az.: 29 U 14/03).

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Für die Zählerfernauslesung für Anlagen mit einer Leistung ab 100 kW muss der
Anlagenbetreiber dem Netzbetreiber keinen kostenlosen Telefonanschluss zur Verfügung
stellen. Im Falle einer automatischen Auslesung ist der Anlagenbetreiber nur verpflichtet,
die Daten dem Netzbetreiber  an der Anlage oder am Netzverknüpfungspunkt
kostenlos zur Verfügung zu stellen.

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Eine Regelung im Einspeisevertrag, wonach die Einspeisevergütung nur jährlich oder
halbjährlich erfolgen soll, muss nicht akzeptiert werden. Gängige Praxis sind
Abschlagszahlungen mit jährlicher Abrechnung.

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Gleiches gilt für eine Formulierung, dass die Auszahlung der Einspeisevergütung nur unter
Vorbehalt geleistet werden soll.

Bei solchen Vertragsformulierungen wird von einem Vertragsabschluss abgeraten. Wenn Sie
unsicher sind, sollten Sie nach der entsprechenden Abhandlung im EEG suchen oder die
Unterstützung eines sachkundigen Rechtsbeistandes in Anspruch nehmen.
Zudem gibt es Institutionen, die darauf spezialisiert sind, Entwürfe für Einspeiseverträge zu
beurteilen:
 

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Im Rahmen einer PV-Installation zählt es zum Kundendienst der EIS Solar-Energie GmbH,
bei einem Solar-Verlag, zu dessen Kunden wir zählen, bei berechtigtem Zweifel bezüglich
Ordnungsmäßigkeit den Vertragsentwurf prüfen zu lassen.

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Das Bundesumweltministerium hat eine Clearingstelle zum Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) eingerichtet, welche von Anlagenbetreibern und Netzbetreibern gleichermaßen
angerufen werden kann. Die Stelle bietet Verfahren zur Einigung und Schlichtung bei
potenziellen oder aufgetretenen Konflikten.
 

Internetseite der Clearingstelle
zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)


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Muss man generell ein Gewerbe anmelden, wenn selbst erzeugter Strom an den lokalen Netzbetreiber verkauft wird?


Es liegt grundsätzlich eine unternehmerische Tätigkeit vor, wenn eine netzgekoppelte Fotovoltaik- Anlage betrieben wird, da der erzeugte Strom in das Netz eingespeist und an den jeweiligen Netzbetreiber verkauft wird. Solarstromerzeugung stellt zwar rechtlich eine unternehmerische Tätigkeit dar, jedoch ist die Gewerbeanmeldung entgegen einiger Veröffentlichungen und Aussagen von Finanzämtern meist nicht notwendig. Private Fotovoltaik- Anlagen in einer üblichen Größe auf den Einfamilienhäusern werden als „Bagatelle“ eingeordnet und entsprechen grundlegend nicht dem „Gesamtbild“ der unternehmerischen Tätigkeit.

A
chtung: Einige Kreditinstitute verlangen generell für einen Darlehensvertrag die Vorlage eines Gewerbescheins!

Gewerberecht hat nichts mit dem Steuerrecht zu tun.
Die Finanzämter haben eine Verfügung erlassen, nach welcher jeder Solarstrom-Einspeiser, der regelmäßig mehr als 50% seines erzeugten Stroms in das Netz der Netzbetreiber einspeist, umsatzsteuerpflichtig ist. In diesem Fall ist es unabhängig davon, ob mit der Fotovoltaik- Anlage Gewinne oder Verluste erwirtschaftet werden. Wenn der Fotovoltaik-Anlagen-Betreiber den erzeugten Strom zu 100%, also vollständig entsprechend dem EEG, in das Netz einspeist, ist er auf jeden Fall umsatzsteuerpflichtig.
Wenn der Jahresumsatz zzgl. der darauf anfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 EUR nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 EUR voraussichtlich nicht übersteigen wird, kann er sich als Kleinunternehmer auf Antrag von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen.
Die Umsatzsteuer- Pflicht bietet den privaten Solarstrom- Erzeugern jedoch meist einen großen finanziellen Vorteil. Die anfangs geleistete Vorsteuer auf die hohe Investition in die Fotovoltaik- Anlage wird im Investitionsjahr vom Finanzamt erstattet (Vorsteuer- Erstattung); somit mindert sich die Investitionssumme um den jeweils gültigen Prozentsatz der geleisteten Umsatzsteuer. Ferner werden die Vorsteuern aus den anderen Betriebsausgaben für die Fotovoltaikanlage ebenfalls erstattet.


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03  Wechselrichter

 

Was versteht man unter dem Begriff ENS (SMA-Wechselrichter)?


Einrichtung zur Netzüberwachung mit jeweils zugeordnetem Schaltorgan in Reihe – gemäß
E DIN VDE 0126. Die ENS dient als Ersatz der jederzeit zugänglichen Schaltstelle mit
Trennfunktion. Bei der ENS handelt es sich um eine „selbsttätige Freischaltstelle für
Fotovoltaikanlagen mit einer Nennleistung bis 4,6 kVA und einphasiger Paralleleinspeisung
über Wechselrichter in das öffentliche Versorgungsnetz“. Die ENS beinhaltet eine
Spannungs- und Frequenzüberwachung und wertet als zusätzliches Kriterium festgestellte
Sprünge der Netzimpedanz einer bestimmten Größenordnung aus. Aufgrund dieser drei Kriterien
erfüllt die ENS die erforderlichen Sicherheitsanforderungen, so dass bei ihrem Einsatz auf die
vom VNB geforderte zugängliche Schaltstelle mit Trennfunktion und für den Entkopplungsschutz
vorgeschriebene Spannungs- und Frequenzüberwachung verzichten werden kann.
Dieser Trennschalter auf der Gleichspannungsseite ist mittlerweile in den gängigen Wechselrichtern
analog den Geräten von SMA bereits integriert. Andernfalls muss zusätzlich zum Wechselrichter
ein separaten DC-Trennschalter montiert werden.


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Welches ist der richtige Installationsort für den/die Wechselrichter?

Wie in vielen Dingen gibt es auch bei dieser Fragestellung verschiedene Standpunkte:

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Ein bekannter Hersteller von Wechselrichtern plädiert für eine Platzierung direkt
beim Zählerkasten.
Er begründet dies damit, dass auf der Gleichspannungsseite aufgrund der hohen
Systemspannung ein geringerer Strom als auf der Wechselspannungsseite fließt. Bei
gleichen Kabelquerschnitten wären die Verluste damit auf der Wechselspannungsseite
höher als auf der Gleichspannungsseite.

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Ein anderer Standpunkt ist der, dass es vorteilhaft ist, die Gleichstromverkabelung zwischen
Solarmodulen und Wechselrichter möglichst gering zu halten (kleiner 10 m), da
Gleichstromleitungen höhere Stromverluste aufweisen als Wechselstromleitungen.

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Von dritter Seite wiederum wird empfohlen, den/die Wechselrichter in der Nähe des Zählerschrankes zu installieren, aber gleichzeitig auf eine kurze Verkabelung auf der Gleichstromleitung zur Vermeidung von Leitungsverlusten zu achten.

Die Wahrheit dürfte wohl irgendwo dazwischen liegen, zumal i. d. R. die örtlichen Gegebenheiten die Platzierung der Wechselrichter letztendlich bestimmen. In üblichen Ein- oder Zweifamilienhäusern ist das Thema Leistungsverlust auch nicht von allzu großer Bedeutung bzw. kann im Extremfall durch die Verwendung von Solar-Kabel mit höherem Querschnitt (6mm² anstatt 4mm²) kompensiert werden.
Daneben sollte bezüglich Standort für Wechselrichter jedoch auf folgendes geachtet werden:

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Der Raum sollte trocken, gut belüftet und begehbar sein.

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Der Raum sollte nach Möglichkeit kühl sein bzw. die Temperatur sollte eine Spanne von
etwa -25° bis +50° nicht überschreiten.
Bei Stromwandlung entsteht Wärme und bei Überhitzung würde der Wirkungsgrad
des Wechselrichters absinken.

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Die Wand, an welcher der/die Wechselrichter montiert werden soll(en) muss stabil sein. Immerhin wiegt ein Wechselrichter (je nach Hersteller und Typ) grob zwischen 10 und 60 kg.

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Bei Stringwechselrichtern muss jeweils mit einer Montagefläche zwischen 0,5 und 1m² gerechnet werden.

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Die Wand zur Befestigung der/die Wechselrichter sollte insofern auch stabil sein, damit sich das leichte Vibrieren nicht über die Wand auf das ganze Haus überträgt.


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Wie bestimmt man die passende Auslegung von Solargenerator und Wechselrichter?


Damit ein Wechselrichter weniger oft im ungünstigen Teillastbereich arbeitet, wird er in der Regel
unterdimensioniert. Die Bestrahlungsstärke ist schließlich nicht immer optimal, der Solargenerator
liefert nur selten seine Nennleistung. Um eine optimale Auslastung des Wechselrichters zu
erreichen, sollte die Solargeneratorleistung daher etwas größer sein als die Wechselrichterleistung.
Bei Standorten in Norddeutschland empfehlen wir im Allgemeinen bei Südausrichtung und einem
Neigungswinkel von 30 Prozent eine Überdimensionierung des Solargenerators von 20 Prozent,
bei Standorten in Süddeutschland von 10 Prozent.
Im übrigen hat mittlerweile jeder größerer Wechselrichter-Hersteller ein eigenes Tool zur korrekten
Auslegungs-Ermittlung für seine angebotenen Produkte.
Selbstverständlich setzt die EIS Solar-Energie GmbH im Rahmen der Anlagen-Konfiguration
und Ermittlung der Ertragsdaten auch diese Tools ein.


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Muss/darf ein transformatorloser Wechselrichter geerdet werden?


Bei transformatorlosen Wechselrichtern dürfen die modulseitigen elektrischen Anschlüsse auf keinen Fall geerdet werden. Dagegen sollten die Solarmodule geerdet sein. Für diesen Zweck müssen die Module mit dem Potenzialausgleich des Wechselrichters verbunden werden.


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Warum bringt der Wechselrichter wenig Leistung, obwohl die Module nur teilweise verschattet bzw. eingeschneit sind? 


Das Verhältnis zwischen teilverschatteter bzw. verschneiter Fläche und eingespeister Energie ist nicht linear. Selbst wenn nur eine kleine Fläche betroffen sein sollte, kann dies große Auswirkungen auf die eingespeiste Leistung haben, da der Modulstrom in einem Strang vom „schwächsten“ Modul bestimmt wird.


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99  In eigener Sache

 

Feed back / Rückmeldung

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

wir sind bemüht, auf dieser Seite dem Interessierten die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit solarer Energie zu beantworten.
Für eine Rückmeldung, ob Sie Ihre Fragen beantwortet bekamen oder ob noch Klärungsbedarf vorhanden ist sind wir grundsätzlich dankbar.
Freuen würde uns natürlich ganz besonders, wenn wir mit unseren Ausführungen Ihre Fragen beantworten, Sie in Ihrer Entscheidung für eine Solar-Anlage bestärken und uns als fachkompetenten Partner für die Errichtung dieser Solar-Anlage empfehlen konnten.
Gerne erstellen wir Ihnen ein in jeder Hinsicht interessantes Angebot.


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